Backformen-Silikon.de – Der Safe-Ring (inkl. Rezept)

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Einnert ihr euch noch an meine Shopvorstellung des Backformen-Silikon.de-Shops? Damals hatte ich einen Safe-Ring erwähnt. Nun wird es endlich Zeit, euch den Ring genauer vorzustellen. Am besten geht das natürlich anhand einer Backform – in diesem Fall einem Bauwerk. Der CATHEDRAL inkl. Safe-Ring.

Während die Muffinform in einer Tüte daher kommt, ist es hier schon ein recht stabiler Karton. Diesmal ist die Form goldfarben. Sie fühlt sich insgesamt etwas fester an und ist nicht ganz so weich wie die Muffinform.  Und so sieht sie aus:

Das ist er – der Safe Ring. Ein relativ einfacher Kunstoff-Ring:

Im ersten Bild oben kann man erkennen, dass direkt unter den Haltegriffen bzw. dem oberen Rand eine breite Rille verläuft. In diese passt der Safe Ring. Man legt ihn am besten an, wenn die Form noch leer ist und nimmt ihn vor dem Entnehmen, aber nach dem Stürzen wieder ab.
Das Anlegen ist sehr leicht. Dazu den Ring von unten hoch in die Rille der Form ziehen und darunterdrücken. Ein Teil der Form legt sich perfekt über den Safe Ring, so dass er sehr gut hält und sich nicht lösen kann:

Danach die Form auf die Öffnung stellen und den Rand kontrollieren, gegebenenfalls das Silikon über den Ring stülpen.

Ist der Ring an der Form, fühlt sie sich wie eine steife und feste Form an. Nichts erinnert an Silikon. Man kann sie problemlos befüllen, in den Ofen stellen, durch die Küche tragen, … Aber auch einfrieren ist kein Problem. Auch mit dem Safe Ring. Er darf sogar in die Mikrowelle. Alles zwischen -60 und +230° ist kein Problem für die Form.

Der Hersteller empfielt, die Form ca. 10 Minuten in kochendes Wasser zu stellen, um die Anti-Haft-Beschichtung zu erhalten. Außerdem wird die Beschichtung bzw. der Effekt durch einen dünnen Ölfilm verstärkt.
An das „Wässern“ habe ich mich dieses Mal nicht gehalten, allerdings auch einem besonderen Grund: Diesmal hatte ich 2 Formen im Test um sie miteinander zu vergleichen. Die erste Form kaufte ich schon bevor ich den Backformen-Silikon-Shop entdeckte. Nun tat ich mit beiden Formen genau das gleiche um zu schauen, was passiert.

Aber zuerst ein Rezept. Zugegeben – für einen Test ist es ein sehr fieses Rezept. Der Teig ist saftig, weich und locker, außerdem sind Stückchen drin. Mit einem trockenen Rührkuchen würde alles vielleicht besser aussehen. Aber das kann ja jeder ;) Ein Nachbacken kann ich nur unbedingt empfehlen, der Kuchen ist extrem lecker!

Eierlikör-Apfel-Kuchen

Zutaten:

  • ca. 600g Äpfel – nach Belieben auch mehr oder weniger
  • Zitronensaft, damit die Äpfel nicht braun werden
  • 4 Eier
  • 150g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200ml Öl
  • 200ml Eierlikör
  • 100g Schokoraspel
  • 250g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Damit sie nicht braun werden, mit Zitronensaft beträufeln. Die Schokolade grob hacken.
Backofen auf 150° Umluft vorheizen.
Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz mindestens 5 (teilweise bis zu 8 ) Minuten auf höchster Stufe schaumig schlagen. Es muss eine weiche fluffige beige Konsistenz ergeben. Nur schaumig reicht nicht!
Nach und nach Öl und Eierlikör dazu geben und noch 1 Minute weiter schlagen. Dann das Mehl und Backpulver darüber geben und weiterrühren, so dass gerade so ein Teig entsteht. Schokoraspel dazugeben und kurz untermengen. Nach dem Rühren die Rührstäbe nicht aus dem Gerät nehmen, damit kann man direkt die Apfelstücke unterheben. Dazu aber den Mixer ausgeschaltet lassen. Nur verrühren.
Dann ab auf die mittlere Schiene des Ofens und ca. 1 Std 15 min. backen lassen.

Und so sollte es vorher aussehen.
So, das war der theoretische Teil. Nun kommen wir zu den beiden Formen.
Es treten an die CATHEDRAL mit 2,25l Inhalt und einer Höhe von 10cm gegen eine Silikonbackform aus einem bekannten großen Babyfachgeschäft. Letztere hat einen Höhe von 9cm und ein etwa gleich großes bis etwas kleineres Volumen. Preislich gesehen kostet die CATHEDRAL 1,29 Euro mehr als die Burg, nämlich 14,25 Euro …..

Ich fand die Burg total toll – ok, ich finde alle speziellen Backformen toll ;) Aber gerade für Kindergeburstage sollte die doch der Hit sein. Dachte ich.

Zur Vorbereitung habe ich diese Form ganz dünn mit Öl abgewischt (geht mit einem Zewa ganz gut), dann kam oben genanntes Rezept hinein. Gebacken wurde der Kuchen genau 1 Std. 15 min. Den „Stöckentest“ hatte der Kuchen auch bestanden, es klebte nichts mehr daran fest. Den Kuchen habe ich aus dem Ofen genommen und komplett abkühlen lassen, weil er vorher zum umkippen einfach zu weich und instabil war. Das ist halt der Nachteil bei den saftigen Kuchen. Aber es ist ja egal wie und wo er auskühlt. Nachmittags sollte der Besuch kommen und 2 Stunden nach dem Backen stürzte ich den Kuchen. Er sollte ja auch noch verziert werden. …. Aber das konnte ich mir sparen:


Selbst mit einem Löffel konnte ich die Überreste nicht vorsichtig aus der Form heben. Schlussendlich habe ich die Form so wie oben auf einen Teller und mit auf den Tisch gestellt. Daneben den Kuchen. So konnte zumindest jeder sehen, was es mal hätte werden sollen ;)

Die Kollegen meines Mannes kamen dann in den Genuss des 2. Kuchens, diesmal aus der CATHEDRAL. Im Vorfeld wurde auch sie dünn mit Öl abgerieben, dann kam der Teig hinein. Auch sie kam nach der gleichen Backzeit aus dem Ofen. Um eine Chancengleichheit zu haben, wurde die Form auch nach 2 Stunden gestürzt. Ich drehte die Form und probierte es erst mit dem Safe Ring, aber es geht besser ohne. Dann kann man auch vorsichtig die Seiten ein bisschen anheben. Aber er rutschte auch so fast von selbst aus der Form. Ein paar bange Sekunden später sah es dann so aus:

Der Kuchen war perfekt aus der Form gekommen. Die Mitte sieht zwar hier im Bild noch ein bisschen hell aus, aber die Festigkeit und der Kuchen insgesamt waren perfekt. Bei der anderen Backform aber eigentlich auch.
Bei der Burg ging es so ein bisschen unter, aber trotzdem waren die Details, wie zum Beispiel die Treppe sehr gut geworden. Auch hier sind alle Einzelheiten richtig gut rausgekommen:


Den Kuchen hätte man noch sehr gut verzieren können, aber man soll ja seine Kollegen nicht zu sehr verwöhnen ;)

Ich hätte nie gedacht, dass ein Vergleich so eindeutig wird. Irgendwie tut es mir inzwischen sogar leid, dass ich für die Burg Geld ausgegeben habe. Aber ich denke, dass man trockene Sandkuchen mit einer Schicht Mehl in der Form sicher auch wieder rausbekommen wird. Darauf verlassen werde ich mich aber sicher nicht.

Der Safe-Ring ist in der Benutzung einfach genial. Man kann mit der vollen Backform immer noch durch die Gegend laufen – so wie ich mit der Form zu meinem Mann, um dieses Foto zu bekommen ;)


Mit einer Form ohne Safe Ring hätte man das gar nicht machen können, alles wäre rausgelaufen. Schon beim Anheben wäre man nicht weit gekommen. Ich habe nur immer darauf geachtet, dass ich nicht nur an den beiden Haltegriffen anfasse, sondern auch den Safe Ring mit über den Fingern habe.

Fazit: Kaufen! Unbedingt. Nicht nur der Safe Ring ist genial, sondern auch die Form. Ich hätte nie gedacht, dass die Unterschiede so deutlich sind, aber ihr habt es selbst gesehen.
Ich werde ganz sicher wieder bei Backformen-Silikon.de vorbeischauen und shoppen gehen. Auch Euch kann ich es nur empfehlen. Und für 14,25 Euro ist diese Form wirklich ein Schnäppchen und sein Geld absolut wert!

(Die Produkte wurden mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

3 Kommentare

  1. Silvana Zemke

    hmmmm das kuchenrezept ist ja wirklich gemein :D weil mein mann weder apfelkuchen noch eierlikör mag :( und alleine essen? ohjee :D

    Antworten
    1. Sandra

      Lol … Du könntest die Äpfel einfach weglassen. Schwiegermama macht ihren Kuchen in einer ähnlichen Art, aber ohne Äpfel. Er sollte dann genauso lecker schmecken.

      Und statt des Eierlikörs tut’s vielleicht auch Baileys und co ;) Falls Du das ausprobierst, meld Dich mal wie es geschmeckt hat! ;)

      lg
      sandra

      Antworten
      1. Silvana Zemke

        das ist ne idee :) wird wohl nächste woche gleich mal ausprobiert :D

        Antworten

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