Babys bei Hitze

Seit 2 Tagen haben wir hier im Norden nun auch endlich Sommer. Von 20 auf 30 Grad ist ein ganz schöner Sprung und nicht nur für den Kreislauf eine Belastung. Viele machen sich gar keine Gedanken, obwohl sie kleine Kinder bzw. Babys haben. Und genau deshalb kommen heute mal ein paar Tipps vor allem für Babys bei der Hitze. Eigentlich sollte alles schon bekannt sein, aber Wiederholungen sind ja bekanntlich auch nicht schlecht, oder? ;)

kleine Erfrischung im Planschbecken

  • Immer wieder zu trinken anbieten / stillen. Das gilt nicht nur für Babys, sondern auch für Kinder. Unser großer vergisst das Trinken oft völlig und man muss ihn immer wieder daran erinnern. Es ist zwar normal, dass man bei der Hitze nicht so viel Hunger hat, aber gerade Babys trinken ja „nur“ die (Mutter)Milch. Sie sollten auf jeden Fall öfter angelegt werden, auch wenn es nicht so lange ist.
    Nervig ist hier nur, dass die eigene Klamotte stillfreundlich sein muss – gerade wenn man nicht immer reingehen will und im Garten sitzt. Bei mir haben sich ganz einfache Tops bewährt, als Sichtschutz kommt ne Mullwindel drüber. (Eine Übersicht über schöne Tops aus der aktuellen Kollektion findet ihr übrigens bei esprit-tops.de.)
  • Luftige und vor allem bedeckende Kleidung aus Baumwolle. Gerade bei Babys sollte immer wieder die Nackenprobe gemacht werden. Ist der Nacken kalt, etwas anziehen – ist er feucht und heiß, etwas ausziehen usw.
    Wir haben im Moment einen ärmellosen Spieler (Body mit ganz kurzen Beinchen), dazu einen ganz dünnen Baumwollpulli und dünne Söckchen an. Das reicht völlig. Bei Bedarf werden die Socken ausgezogen, die übrigens eigentlich noch viel zu groß sind. Aber die halten zumindest wesentlich besser als die Erstlingssöckchen. ;) Außerdem gibt es ne dünne Baumwollwindel über die Beine.
    Auf Mützen bei Babys (im Kinderwagenalter) sollte man verzichten!
  • Babys gehören in den Schatten! Und das nicht nur dank dem kleinen Kinderwagen-Sonnenschirm, sondern so richtig. Auch sollte die Position immer wieder kontrolliert werden, denn die Sonne wandert ja nun mal.
  • Starke Hitze draußen meiden und die Zeit draußen begrenzen. Beim kleinen Sohn merkt man nach 1-2 Stunden draußen schon, dass es ihm einfach reicht und zu warm ist. Ist er dann wieder im kühlen Wohnzimmer, ist er gleich viel besser drauf.
    Man sollte aber generell darauf achten, dass man nicht in der größten (Mittags)Hitze rausgeht. Dann lieber Vormittags bzw. später Nachmittag.
  • Umgebungstemperatur kontrollieren! Das gilt nicht nur für das Schlaf- bzw. Kinderzimmer, sondern auch für den Kinderwagen. Bei uns hier in der Ecke fahren alle schwarze Kinderwagen. Warum auch immer. Problem ist natürlich, dass die ganz schnell ganz heiß werden. Das ist auch mit den schwarzen Kinderautositzbezügen ein Problem. Findet unser großer Sohn zumindest, der den Sitz gestern viel zu heiß fand.
    Aber auch in den Kinderwagen selbst wird es richtig warm. Hier unbedingt die Temperatur kontrollieren und nicht nur denken, dass das schon passt, weil Baby ja an der frischen Luft steht!
    Wer mit einem Fahrradanhänger unterwegs ist, sollte bedenken, dass es auch darin richtig heiß wird. Unser schwarzes Fliegengitter zum Beispiel bringt den Wageninhalt schnell zum kochen. Selbst bei 16 Grad und Sonne satt wird es schnell richtig warm.
  • Räume kühl halten. Morgens gut und gründlich lüften, dann Fenster zu und Gardinen zu. Auch wenn man dann vielleicht mal Licht anmachen muss, hält es doch die Wärme gut draußen.
  • Draußen eincremen. Oft und gerne vergessen, denn schließlich geht Baby ja nicht in die Sonne. Wobei sich an dieser Frage die Meinungen teilen. Die einen sagen, dass Sonnencreme für Babys Haut nicht gut und die Wirkung nicht ausreichend untersucht ist, die anderen würden nie ohne. Wie man sich auch entscheidet – wichtig ist, dass man wenn dann eine Sonnencreme speziell für Babys benutzt!
    Wir haben immer Sonnencreme im Kinderwagen. Super auch, wenn man mit seinen älteren Kindern bei Freunden spielt und es plötzlich ins Planschbecken geht.

Wie schon gesagt – eigentlich sind es grundlegende Dinge, die allgemein bekannt sein sollten. Oft genug setzt man Babys aber mit Kleinkindern gleich (gerade wenn schon große Geschwister da sin) und vergisst, dass sie noch viel empfindlicher sind.

Fällt euch noch etwas ein? Ihr dürft gern ergänzen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.