Alle Jahre wieder …

Es gibt so Dinge, die kommen immer wieder – egal ob man sie will oder nicht. Neben diversen Geburtstagen, Weihnachtsfeiern und Ostern fallen mir da noch die regelmäßigen Erhöhungen der Versicherungen und die ungeliebten Briefe der Stadtwerke ein. Gerade erst vor ein paar Tagen las ich hier bei Spiegel Online einen Artikel zum Thema Energiewende und den steigenden Kosten für die Endabnehmer. Eigentlich ist es unglaublich – die großen Firmen können sich relativ leicht unter bestimmten Bedingungen von den Netzentgelten und der Ökoumlage befreien lassen und die so entstandene Lücke muss durch den Endabnehmer getragen werden. Für uns bedeutet dass, das nächstes Jahr die Preise mal wieder steigen. Um rund 10% sollen die Stromkosten steigen, obwohl die Unternehmen in diesem Jahr fast doppelt so viel Gewinn machten, wie im letzten Jahr!
Für mich bedeutet das, dass ich mich wohl endlich mal an einen Vergleich der Strompreise setzen werde. Ich nehme es mir ja schon seit Jahren vor, nur irgendwie habe ich mich bisher immer noch nicht dazu durchringen können. Zu nervig ist es, wenn etwas nicht funktioniert und man dann (im besten Fall) doch nichts spart.

Geld

Doch wer jetzt denkt, dass so eine „kleine“ Strompreiserhöhung doch nichts ausmacht, der irrt. Die meisten von uns sind auch auf Gas angewiesen und auch das wird teurer. Auch hier werden es rund 10% sein, obwohl es keine Ökoumlage oder ähnliches gibt, von der die Firmen zurücktreten können.

Doch wo ich mir bei Strom nicht so sicher bin, habe ich bei Gas schon von mehreren Freunden und Bekannten eine Empfehlung bekommen. Zu Flexgas solle ich gehen, sagen sie alle. Die Preise wären super und der Anbieterwechsel in wenigen Sekunden erledigt. Ein kurzer und erster Vergleich zeigte mir auch sofort, dass ich rund 800 Euro im Jahr sparen würde. 800 Euro! Wow. Gerade wenn man sich immer noch mitten im Hausbau befindet, ist das ne ganze Menge. Und auch sonst natürlich …
Ich glaube, ich werde das wirklich machen. Die Kündigungsfrist beim Grundversorger beträgt in der Regel 2 Wochen, so dass ich immer noch kurzfristig zum Jahresende kündigen kann. Und da die Vertragslaufzeit immer auf 12 Monate begrenzt ist (sich aber automatisch verlängert), könnte ich Flexgas mal testen. Es ist ja erstmal nur für ein Jahr und mehr als Sparen kann ich ja eigentlich nicht …

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