Achtung – Frau am Steuer!

Das war mal ein Wochenende! Arbeitsreich und mit so einigen Dingen, die ich das erste Mal in meinem Leben getan habe. Nichts wirklich aufregendes, aber so ein klein bisschen dann doch schon.

Schon seit einigen Tagen kam ich zu nichts anderem mehr, als Babysachen zusammensuchen, denn am Samstag habe ich das erste Mal bei einem Flohmarkt versucht, ein paar zu klein gewordene Babysachen zu verkaufen. Mit mäßigem Erfolg. Sehr mäßigem.
Noch vor einiger Zeit dachte ich, dass Kinderflohmärkte eine klasse Möglichkeit wären, fast seinen gesamten Hausstand zu verkaufen. Leider hatte ich die Rechnung da aber ohne die wenigen Schwangeren gemacht, die unsere Stände besuchten. Markenkleidung wurde gesucht, egal, wie teuer sie war. Die „normale“, aber nicht weniger süße Babykleidung war dagegen überhaupt nicht gefragt und wenn doch, dann nur in rosa. Schwierig, wenn man nur Jungs hat. Immerhin bin ich meinen alten Kinderwagen losgeworden, was für mich auch jetzt noch ein kleines Highlight ist. Auch wenn ich ihn fast verschenkt habe, so ist es doch ein Platzfresser weniger.
Ansonsten war der Erfolg recht klein und dank des Wetters hat das ganze auch heute noch einen recht faden Beigeschmack. Kurz vor Ende fing es nämlich an zu regnen. Innerhalb von nur wenigen Sekunden goß es plötzlich in Strömen und natürlich hatte ich keine Planen dabei.
Beim nächsten Mal bin ich (hoffentlich) klüger. …

ungleichmäßig, teils nicht gemähter Rasen

„Mama hat den Trecker kaputt gemacht!“

Am Sonntag gab es dann nach einigen Wochen mal ein wirkliches Highlight, denn seit 3 Wochen war es das erste Mal den ganzen Tag trocken! Während anderswo Hochwasser und Regen das Bild bestimmte, freuten wir uns über die Sonne, bauten endlich das Gewächshaus zu Ende (auch wenn noch die Scheiben fehlen), die Schaukel auf und mähten Rasen.

Rasen mähen ist für unseren 4-jährigen immer ein totales Highlight, bei dem er nichts unversucht lässt, mit auf dem Rasenmähertrecker fahren zu dürfen. Geht nur nicht, denn es ist schlicht und einfach kein Platz für ihn während der Fahrt und noch dazu viel zu gefährlich. Noch dazu, wenn Mama das Ding fährt – das erste Mal überhaupt.
Bisher war der Trecker immer Männersache, darauf freute mein Mann sich schon seit Jahren, seit er das erste Mal mit dem Quad über unser Grundstück bretterte. Auch heute noch liebt er das Rasen mähen und inzwischen habe ich auch eine grobe Ahnung, warum. Es ist zwar laut, aber ansonsten ruhig. Nur der Rasenmäher, keine Kinder, kein Kleinkrieg, kein „Mama ich will schaukeln! Ich will dies! Ich will das!“. Nur das monotone Brummen und Entspannung pur. Am Anfang war es recht ungewohnt, auf dem teils recht hohen Gras zu rutschen und zu schliddern, aber man gewöhnt sich ja an alles. Später meinte der Mann, dass der Trecker dringend neue Reifen braucht – ein unliebsames Thema bei mir, denn wie ich seit Samstag sicher weiß, braucht auch mein Auto neue Reifen.
Noch steht es da mit Winterrädern, denn bei den Sommerreifen war das Profil schon zu abgefahren. Ärgerlich, vor allem weil ich das Auto ja sowieso in den nächsten Wochen verkaufen möchte. Allerdings – wer kauft schon ein Auto, bei dem man sich direkt einen neuen Satz Reifen zulegen muss? Immerhin gab mein Schwager mir beim Rundum-Check gleich einen Reifenhändler- und Reifenmarkentipp mit – Hankook-Reifen wären demnach recht günstig und auch gut (wer mag, darf für mehr Informationen einfach hier klicken). Will ich mein Auto zu einem halbwegs guten Preis verkaufen, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als in den sauren Apfel zu beißen und ein bisschen was zu investieren.

Nach rund einer halben Stunde stoppte der Mann übrigens meine Entspannungsfahrt, weil er selbst Trecker fahren wollte. Ich wäre ihm zu langsam, sagte er und außerdem müsse er jetzt die ganzen Stellen nacharbeiten, die ich vergessen hätte. Hab ich gar nicht, aber mein Mähsystem war am Anfang halt nicht so richtig vorhanden und überhaupt schrieb vor einiger Zeit schon die „BILD“, dass Frauen einfach viel besser und vor allem umsichtiger fahren können (hier nachzulesen). Wir sind halt nicht so schnell, bauen dafür aber auch nicht so viele Unfälle.
Mähen konnte der Mann dann allerdings doch nicht mehr, denn nachdem ich den Trecker abgestellt hatte, wollte er einfach nicht mehr anspringen. Weder eine Starthilfe, noch gut Zureden konnte ihn überzeugen, weiter seinen Dienst zu tun, so dass unser Rasen jetzt doch ein bisschen abgefressen aussieht. Der Sohn dagegen erzählt inzwischen jedem den er sieht, dass Mama den Trecker kaputt gemacht hat – egal, ob er es hören will oder nicht.

Vielleicht sollte ich das Rasen mähen doch lieber wieder dem Mann überlassen. …

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