Und wie transportier ich mein Kind? …

Eine gute Frage, die ich mir inzwischen schon ab und an stelle (und auch stellen muss). Wir wissen immer noch nicht in welchen Kindergarten unser Sohn gehen wird, denn leider bekommt man die Zusagen erst recht kurz vor Beginn. Klappt es mit einem Platz hier in der Nähe, können wir zu Fuß gehen. Ansonsten bräuchte ich ein Auto oder sonst einen fahrbaren Untersatz. Und täglich fast 2km für eine Strecke zu Fuß zu laufen, mag im Sommer zwar Spaß machen – aber im Winter hab ich da keine Lust zu. Vor allem nicht bei Schneeregen….
Ein Kinder-Fahrradsitz fällt nun durch die Geburt unseres 2.Kindes auch weg. Als Alternative fällt mir da „nur“ noch der Kinder-Fahrradanhänger ein. Dort passen – je nach Art – problemlos 2 Kinder rein, er wird einfach am Fahrrad befestigt und schon ist man alle Probleme los. Freunde von uns hatten auch schon einen passenden im Angebot gesehen – für unter 100 Euro. Doch taugen die überhaupt was? Zeit für einen kleinen Überblick zum Thema Fahrradanhänger für Kinder.

Grundsätzlich  gibt es 3 verschiedene Arten:
Fahrrad-Anhänger sind die klassische Variante, wie man sie wohl am häufigsten sieht. Es gibt sie für 1 oder 2 Kinder.
Fahrrad-Trailer sind dagegen schon für größere Kinder, die selbst fahren können. Wohl jeder hat bestimmt schon mal ein Erwachsenenrad gesehen, an dem ein „halbes“ Kinderfahrrad befestigt war.
Bei Fahrrad-Zugsystemen hat man dagegen nicht nur einen Teil des Kinderfahrrades hinter sich, sondern gleich ein komplettes 2. Fahrrad.

Da unser Sohn noch zu klein ist zum selbst fahren, würde natürlich nur ein Anhänger in Frage kommen. Hierbei haben wir für uns ein paar Dinge festgelegt, die uns wichtig sind: stabile Ausführung und Rahmen, große Abmessungen bzw. große Kopffreiheit (wichtig bei großen Kindern!), Anschnallmöglichkeit der Kinder, Möglichkeit der Befestigung eines Babysitzes und ein extra Gepäckfach. Klingt eigentlich nicht viel, aber wir mussten schnell feststellen, dass es bei den preisgünstigen Modellen einfach viele der Dinge gar nicht gibt. Entweder ist die Kopfhöhe so niedrig, dass unser Sohn jetzt schon mit 2,5 an die Decke stößt. Oder der Rahmen macht einen total wackeligen Eindruck.
Schlussendlich blieb für uns nur eine Konsequenz: will man einen ordentlichen und vor allem sicheren Anhänger, muss man wohl wirklich „etwas“ tiefer in die Tasche greifen. Das „Etwas“ ist hier allerdings oft leicht gesagt, kostet ein guter Fahrradanhänger doch teilweise genauso viel wie ein älteres gebrauchtes Auto.

Ich hab mir ja schon einen ausgesucht, denn ich finde die Kids Tourer schon lange richtig gut. Jetzt bräuchte ich nur noch das passende Fahrrad dazu, denn 2 Kinder wollen auch gezogen werden. Gemeinerweise wohnen wir auch noch auf einem Berg, so dass man ständig bergauf fahren muss. Vielleicht sollte ich dann auch mal über die Anschaffung eines E-Bike nachdenken. Wenn man schon Geld ausgibt …. Auf jeden Fall wären es dann wohl sehr entspannte Fahrten für mich. ;)


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