FabiMax-Beistellbett PRO – der Beistellbett-Stubenwagen

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Vor einiger Zeit hatte ich euch von unserem Beistellbett basic von Fabimax erzählt. Wer mag, darf gern hier noch mal nachlesen. Inzwischen haben wir das Bett ca. 4 Wochen in Benutzung und ich bin immer noch total begeistert. Das Bett selbst ist absolut stabil und hält auch die Kletterkünste unseres 3-jährigen problemlos aus, der morgens immer wieder versucht, die schmale Seite hochzuklettern. Schließlich muss er ja schauen, was sein Bruder macht. ;) Zum Bettwäsche wechseln oder saubermachen hebt man das Bett einfach an und trägt es aus dem Weg. Da es nicht sehr schwer ist, gar kein Problem. Junior fühlt sich auf jeden Fall immer noch sehr wohl darin – trotz Nestchen und Himmel.

Inzwischen hatte ich auch die Möglichkeit, für einige Zeit ein weiteres Beistellbett von Fabimax zu testen – das Beistellbett PRO. Der Unterschied zum Basismodell ist die Möglichkeit, es zum Stubenwagen umzubauen. Außerdem hat es Rollen. Die Größe ist identisch, nur der Aufbau anders.

Beistellbett pro

Der Aufbau
So sieht es aus, wenn es aus der Verpackung kommt. Wie auch schon das basic kommt es angenehm flach verpackt daher.
Auch hier ist der Zusammenbau sehr einfach. Die 3 Seitenteile zusammenschrauben, dann das (nicht höhenverstellbare) Lattenrost-/Seitenteil-Klappteil einbauen. Anders als beim basic gibt es hier keinen Lattenrost mit flachen „Brettchen“, sondern einen Lattenrost mit Rundhölzern, der aussieht wie ein Seitenteil. Sieht anders aus, ist aber trotzdem nicht unbequem. Zu Erleichterung wurde der Lattenrost schon mit dem umklappbaren Seitenteil verschraubt.

Hat man den Liegebereich komplett, werden die Rollen unter die Füße gesteckt und die höhenverstellbaren Füße so ausgerichtet, dass das Beistellbett zur Betthöhe passt. Das ist ein weiterer Unterschied zum Basismodell. Während man dort die Matratze bzw. den Lattenrost in der Höhe verstellt, sind es hier die Füße. Der Lattenrost bleibt in der Höhe immer gleich und damit auch die Höhe des Gitters an den Seiten. Zum Schluss wieder die Winkel zum Einhaken am Bett anschrauben, die Filzaufkleber rauf um das Bett zu schonen und schon kann es bezogen werden.
Auch für dieses Bett habe ich hochschwanger nicht sehr lange zum Zusammenbauen gebraucht. Mit rund einer halben Stunde Aufbauzeit ist man gut dabei. Und wie auch das Basismodell lässt sich die Pro-Variante sehr gut allein aufbauen.
Und so sieht es dann aus:

Beistellbett pro

Der rote Pfeil weist auf die Höhenverstellung.  Beim basic schiebt man den Lattenrost, hier den gesamten Liegebereich nach oben oder unten.

Beistellbett

hier fehlen allerdings die kleinen Brettchen an den Seiten …

Der Umbau
Ein wichtiges Merkmal des pro-Bettes ist der werkzeuglose Umbau zwischen Beistellbett und Stubenwagen. Und so geht es:

Beistellbett pro

Das umklappbare Seitenteil ist auf beiden Seiten mit einer Schraube (kleiner Pfeil) am restlichen Bett befestigt. Diese Schrauben werden (durch die Form bequem per Hand) gelöst. Danach klappt man das Seitenteil in das Bett – siehe großer Pfeil. Die Seite ist mittels Scharnier mit dem eigentlichen Lattenrost verbunden, so dass nichts auseinanderfällt. Das umgeklappte Seitenteil bildet dann die neue Liegefläche.

Fabimax beistellbett pro

So sieht es dann umgeklappt aus – die Liegefläche hat sich durch das größere Seitenteil verbreitert. Das breite Holzbrett, der an der Seite befestigt ist, dient zur Überbrückung des Abstandes zum Elternbett. Bei der Basisvariante ist hier die schmale Bettseite breiter, so dass es nicht benötigt wird. Der „neue“ Lattenrost wird beidseits wieder mit den Schrauben von vorhin festgeschraubt und damit auch fixiert.
Alles lässt sich problemlos mit einer Hand bewerkstelligen. Die Überbrückungs-Hölzer verbleiben am Bett, so dass nur 2 Schrauben gelöst werden, der Lattenrost hoch- oder runtergeklappt und die Schrauben wieder reingeschraubt werden müssen.
Vorteil dieser Konstruktion ist ganz eindeutig, dass das Elternbett zum einhängen hier sehr viel dicker sein darf als bei der Basisvariante. Bis zu 12cm sind mit dieser Variante hier möglich, anstatt nur 5cm wie beim Basismodell.

Übrigens – will man das Beistellbett jeden Tag umbauen, sollte man auf ein Nestchen verzichten. Ist ein Nestchen am Bett befestigt, lässt sich die eine Seite nicht mehr umklappen – man müsste also vor jedem Umbau das Nestchen entfernen.

Meine Meinung
„Das ist ganz schön schmal.“ So etwas in der Richtung dachte ich, als ich das erste Mal die Stubenwagen-Variante sah. Und das ist es auch wirklich. Befestigt man das Nestchen, bleiben noch ganze 35cm Liegebreite. Das reicht für kleine Kinder auf jeden Fall aus, für größere Babys wird es schon irgendwann knapp. Wobei ich hier auch ganz klar sagen muss, dass ein Stubenwagen – genauso wie ein Laufgitter – keine dauerhafte Kinderaufbewahrung ist! Im Moment hat unser Großer mal wieder seine „stürmische Phase“, so dass ich ganz froh bin, den Wagen nutzen zu dürfen und Junior damit aus dem Schussfeld nehmen zu können.
Am ersten Tag wurde er bei uns komplett mit Nestchen ringsum genutzt, aber das kam gar nicht gut an. Junior quakte und quengelte so lange, bis ich einen Teil des Nestchens abnahm. Nun ist eine lange Seite offen und er sehr viel ruhiger. Oft hängt auch eine Hand bzw. ein Stück vom Arm komplett aus dem Bett. Auch der Himmel kam nicht gut an – weder bei ihm, noch bei mir. Das Problem für mich war die Platzierung der Himmelsstange. Da sie in Bettmitte eingesteckt wird (und nicht am Kopf wie bei Wiegen zum Beispiel), ist sie beim Herausheben des Babys ständig im Weg. Aber man muss sie ja nicht nutzen. …

Ansonsten hat sich die Idee des Stubenwagens als sehr praktisch erwiesen. Ich mag unseren Jüngsten nicht einfach irgendwo liegen lassen, wenn ich zum Beispiel in der Küche bin und Essen mache. So lege ich ihn einfach in den Wagen und nehme ihn mit. Ich habe ihn jederzeit im Blick – was besonders bei einem 3-jährigen Bruder sehr nützlich sein kann. Trotzdem wird der Stubenwagen nicht ständig genutzt. Aber das muss er auch gar nicht.

7 Tage alt – 54cm – 3.500g

Basisversion oder Pro-Version
Als Beistellbett sind beide toll. Ich persönlich mag das basic fast lieber, weil es keine Rollen hat und dadurch noch sicherer steht. Wobei das pro Rollen hat, die man feststellen kann.
Gravierend ist der Unterschied in der Gitterhöhe. Hat man – wie wir – ein sehr hohes Bett, fährt man mit dem pro besser. Dort hat man immer ca. 40cm Gitterhöhe – egal wie hoch oder tief man das Bett stellt. In der Basisversion hat man im besten Fall runde 50cm Gitterhöhe. Im schlechtesten Fall bei einem hohen Bett hat man nur rund 24cm. Und das ist auf lange Sicht gesehen ganz schön wenig.

Bekannte von uns hatten ihren Stubenwagen monatelang in Benutzung – der war allerdings genauso lang und doppelt so breit. Wer das auch plant, sollte sich lieber einen extra Stubenwagen kaufen, denn das Beistellbett ist in der Stubenwagen-Variante einfach zu schmal. Unser erster Sohn lag schon damals am liebsten mit den Armen fast komplett ausgestreckt im Bett – der zweite auch. Wie oben im Bild zu sehen, ist das hier aber gar nicht möglich – außer man baut das Nestchen ab und lässt die Arme raushängen. Aber dann hat es mehr Wert einen richtigen Stubenwagen zu kaufen und nur die Beistellbett-Funktion zu verwenden.
Wer das Beistellbett nur ab und zu auch mal als Stubenwagen verwenden möchte, fährt damit auf jeden Fall sehr gut. Der Umbau geht leicht, schnell und größtenteils sogar mit einer Hand. Der Reißverschluss, der die Matratzenteile trennt, dürfte dabei schon das einzige „Hindernis“ sein. Etwas komisch dürfte es nur werden, wenn man ein sehr niedriges Bett hat und das Beistellbett in der Höhe darauf eingestellt ist. Dementsprechend tief ist dann natürlich auch der Stubenwagen. ;)

Auch wenn ich einige kleinere Kritikpunkte habe, kann ich es euch trotzdem sehr empfehlen. Als Bett ist es absolut klasse und auch als Stubenwagen super. Auch dieses Bett könnt ihr im Fabimax-hauseigenen Shop www.stubenwagen.de oder direkt bei Amazon kaufen.

(Das Beistellbett wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)


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Wertung: 4.0/5 (10 Bewertungen abgegeben)

13 Kommentare

  1. Erdbeerchen89

    Wow, was für ein super ausführlicher Artikel.
    An so einen Art Stubenwagen hatte ich auch gedacht, wenn wir in ein paar Jahren Nachwuchs bekommen, damit die Kleine immer bei mir ist :)

    Liebe Grüße,
    Erdbeerchen

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Ist wirklich lang geworden und ich hätte auch noch so viel mehr schreiben können… ;)

      DIE Kleine? soso :D Wird ganz bestimmt ein Junge wenn es so weit ist :P

      Antworten
  2. Jessica

    Vielen Dank für den wunderbaren Artikel! Wir haben uns nun auch für dieses Bett entschieden. Freunde haben es auch gekauft. Dank google bin ich auf diesen Blog gestoßen und sehr dankbar für die Darstellung des Umbaus.

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Schön das Euch die Bilder weitergeholfen haben. Ich finde es auch immer etwas schwierig, anhand der schon fertigen Umbaubilder etwas zu beurteilen. Ist genau so schlimm wie bei Wickeltaschen. Überall steht nur, dass sie groß und geräumig ist, aber Bilder vom Innenleben gibt es extrem selten. ….

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  3. Karen

    Hallo Sandra, danke für den ausführlichen Artikel. Jetzt kann ich mir das ganze viel besser vorstellen. Mich beschäftigt nur immer noch die Frage, was man da genau am Elternbett „einhakt“. Also wo genau am Beistellbett sind die Haken befestigt??? Ich will nämlich eigentlich wissen, ob man nach dem Einhaken noch die Höhe von Babymatratze zur Höhe der Elternmatratze anpassen kann. Von unserer Bettkante ragt unsere Matratze nämlich noch knapp 10 cm in die Höhe und die Babymatratze ist ja nur 5 cm hoch, das hieße, das Baby liegt doch deutlich tiefer als wir :( Ist das wirklich so, oder hat man da Verstellmöglichkeiten? Danke für deine Antwort! LG Karen

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Also generell ist es völlig Dir überlassen, wo und wie Du die Haken anbringst. Die liegen lose bei (genauso wie die „Teppichreste“ zum aufkleben). Es sind keine Löcher vorgebohrt, man ist also nicht gezwungen, eine bestimmte Position zu nehmen.

      Von Fabimax ist es so gedacht, dass man die Haken (bzw. eigentlich sind es 2 90°-Winkel) von unten an den Lattenrost anschraubt:
      – bei der Pro-Version kann man die Höhe ganz am Ende durch die Füße einstellen. Der Lattenrost selbst ist nicht verschiebbar.
      – bei der Basisversion kann man den Lattenrost höhenverstellen, nicht aber die Füße.

      Wir haben die Basisversion am Bett und auch das Problem mit der hohen Matratze. Ich habe mir ganz einfach beholfen und das Lattenrost nicht neben dem Bettgestell enden lassen, sondern darauf gelegt und entsprechend die Haken angebaut. Der Lattenrost ist rund 2cm dick, darauf kommt noch die Matratze. Schau mal hier im anderen Bericht, da kannst du es noch mal in diversen Bildern sehen.
      http://www.sandras-testblog.de/fabimax-basic-das-bessere-beistellbett-6809/

      Bei uns ist es jetzt so, dass das Beistellbett geringfügig höher ist, als unsere Matratze. Stören tut es nicht, den die Babymatratze ist recht weich. Man merkt den Übergang also kaum.

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  4. Juli

    Wie hoch kann der Bettrahmen sein? ich habe ein sehr hoches Bett.
    Danke

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Unser Bettrahmen ist 50cm hoch und das Fabimax passt auf höchster Einstellung gerade eben so. Aber es passte :)

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  5. Melanie Adler

    Hallo!
    Danke für dein Bemühen. Dein Bericht hat mir super geholfen. Allerdings ist noch eine Frage offen: Die niedrigste, einstellbare Höhe der Liegefläche ist mit 33cm angegeben. Ist dieser Wert einschl. Rollen?
    Vielen Dank.
    Liebe Grüße
    Melanie

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Da muss ich leider passen, denn unser Beistellbett ist gerade auseinandergebaut auf dem Dachboden. ;) Allerdings gehe ich sehr stark davon aus, dass es mit Rollen gemessen wurde, denn schließlich sind die ja auch dauerhaft befestigt bzw. eingesteckt.

      Ganz sicher kann es Dir höchstens Fabimax selbst sagen …. :)

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  6. Pingback: Alle Fabimax Beistellbetten Modelle - Vergleich & Angebot

  7. kris

    Mich beschäftigt nur immer noch die Frage, was man da genau am Elternbett einhakt. mh

    Lieben Gruß

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Das Beistellbett natürlich?!

      Wenn es nicht am Elternbett befestigt wird, gäbe es theoretisch die Möglichkeit, dass sich das Bett verschiebt und so eine Lücke entsteht, durch die das Kind herunterfallen kann.

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